{"id":14576,"date":"2025-08-07T04:11:21","date_gmt":"2025-08-07T04:11:21","guid":{"rendered":"https:\/\/newestek.com\/?p=14576"},"modified":"2025-08-07T04:11:21","modified_gmt":"2025-08-07T04:11:21","slug":"durch-datenlecks-verursachte-kosten-sind-gefallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/newestek.com\/?p=14576","title":{"rendered":"Durch Datenlecks verursachte Kosten sind gefallen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div id=\"remove_no_follow\">\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<section class=\"wp-block-bigbite-multi-title\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<\/section>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\n<p>Durch KI unterst\u00fctzte Angriffe wie Phishing und Deepfakes nehmen weiter zu, doch Unternehmen z\u00f6gern in gleichem Ma\u00dfe nachzur\u00fcsten.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"imageCredit\">karthik o \u2013 shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Die gute Nachricht zuerst: Wie IBM in seinem j\u00e4hrlich erscheinenden <a href=\"https:\/\/url.usb.m.mimecastprotect.com\/s\/3LQ2Cyp4m4h74jDBiZfOixKeHT?domain=us.cisionone.cision.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cost of a Data Breach Report<\/a> herausfand, sind die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks in Deutschland erstmals seit f\u00fcnf Jahren wieder gesunken. Ein einzelner Vorfall kostete demnach 2024 im Schnitt 3,87 Millionen Euro \u2013 \u00a0ein deutlicher R\u00fcckgang im Vergleich zu den 4,9 Millionen Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu stiegen die Kosten pro Datenleck in den USA deutlich an: Dort meldeten Unternehmen einen Durchschnittswert von zehn Millionen Dollar pro Vorfall. Als Ursache hierf\u00fcr machen die Experten die h\u00f6here Aufwendungen f\u00fcr Erkennung und Eskalation sowie h\u00f6here Bu\u00dfgelder der Regulierungsbeh\u00f6rden verantwortlich. Leichte Kostensteigerungen verzeichneten auch die Unternehmen in den Benelux-L\u00e4ndern, Kanada und Indien.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KI soll Kosten bei Vorf\u00e4llen senken<\/strong><\/h2>\n<p>Im weltweiten Durchschnitt sanken die Kosten pro Sicherheitsvorfall auf von 4,88 auf 4,44 Millionen Dollar. Die Macher der Studie f\u00fchren den R\u00fcckgang unter anderem darauf zur\u00fcck, dass durch <a href=\"https:\/\/www.cio.de\/article\/4025616\/bei-ki-droht-in-deutschland-die-zwei-klassen-wirtschaft.html\" target=\"_blank\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> (KI) in Security Operations Centern (SOC) Vorf\u00e4lle schneller erkannt werden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sehen die Autoren aber auch Risiken beim KI-Einsatz: 13\u202fProzent der weltweit befragten Unternehmen meldeten Sicherheitsvorf\u00e4lle mit kompromittierten KI-Systemen, bei weiteren acht Prozent war der Status unklar.<\/p>\n<p>In 97\u202fProzent dieser F\u00e4lle fehlten zudem geeignete Mechanismen Zugriffskontrollen durch KI zu \u00fcberwachen. Am h\u00e4ufigsten hiervon betroffen waren<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>SaaS-basierte KI-Dienste von Drittanbietern (29\u202fProzent),<\/li>\n<li>intern entwickelte L\u00f6sungen (26\u202fProzent) und<\/li>\n<li>Open-Source-Modelle (26\u202fProzent).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben dem Einsatz von KI selbst tr\u00e4gt laut IBM auch Geschwindigkeit, um einen Vorfall zu erkennen und einzud\u00e4mmen, dazu bei, die Kosten niedrig zu halten. Deutsche Unternehmen ben\u00f6tigten hierf\u00fcr 2025 durchschnittlich 170 Tage und damit 15 Tage weniger als im Vorjahr. Diese Reaktionszeit liegt 71 Tage unter dem weltweiten Durchschnitt und ist damit die k\u00fcrzeste aller untersuchten L\u00e4nder und Regionen. Zum Vergleich mit Nachbarstaaten: In Italien betrug die Reaktionszeit 186 Tage, in Frankreich 284 Tage.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KI-Investitionen zeigen Wirkung<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eDer erste R\u00fcckgang der Schadensh\u00f6he von Datenlecks seit f\u00fcnf Jahren ist eine gute Nachricht f\u00fcr die deutschen Unternehmen\u201c, kommentiert Christine Barbara M\u00fcller, Partner &amp; Head of Security Services DACH bei IBM Deutschland, die Ergebnisse. \u201eDas zeigt, dass das Rennen gegen immer versiertere Angreifer noch lange nicht verloren ist.\u201c<\/p>\n<p>Trotzdem d\u00fcrften sich die Unternehmen nicht ausruhen, mahnte sie: \u201eKI-Anwendungen und die darunterliegende Infrastruktur haben in vielen Unternehmen eine starke strategische Bedeutung gewonnen und m\u00fcssen auf Daten-, Modell und Zugriffsebene noch besser abgesichert werden. Zus\u00e4tzlich muss der Einsatz von Schatten-KI durch Mitarbeitende einged\u00e4mmt werden, um dieses Einfallstor f\u00fcr Cyberkriminelle zu schlie\u00dfen. In diesen Bereichen sehe ich in Deutschland trotz steigenden Kostendrucks auf die Unternehmen weiterhin Luft nach oben.\u201c<\/p>\n<p>Der Cost of a Data Breach Report st\u00fctzt sich auf die Auswertung von rund 3.500 Interviews zu tats\u00e4chlichen Sicherheitsvorf\u00e4llen in 600 Unternehmen weltweit. Erhoben wurden die Daten zwischen M\u00e4rz 2024 und Februar 2025.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch KI unterst\u00fctzte Angriffe wie Phishing und Deepfakes nehmen weiter zu, doch Unternehmen z\u00f6gern in gleichem Ma\u00dfe nachzur\u00fcsten. karthik o \u2013 shutterstock.com Die gute Nachricht zuerst: Wie IBM in seinem j\u00e4hrlich erscheinenden Cost of a Data Breach Report herausfand, sind die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks in Deutschland erstmals seit f\u00fcnf Jahren wieder gesunken. 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