{"id":14925,"date":"2025-10-09T04:06:34","date_gmt":"2025-10-09T04:06:34","guid":{"rendered":"https:\/\/newestek.com\/?p=14925"},"modified":"2025-10-09T04:06:34","modified_gmt":"2025-10-09T04:06:34","slug":"passwortfreie-authentifizierung-so-gelingt-der-umstieg-auf-pki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/newestek.com\/?p=14925","title":{"rendered":"Passwortfreie Authentifizierung: So gelingt der Umstieg auf PKI"},"content":{"rendered":"<div>\n<div id=\"remove_no_follow\">\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<section class=\"wp-block-bigbite-multi-title\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<\/section>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die zertifikatsbasierte Authentifizierung mit PKI erfolgt via physischen Token statt Passwort.<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"imageCredit\">Momentum studio \u2013 shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Bedrohungslage im Cyberraum versch\u00e4rft sich stetig. <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3577944\/diese-unternehmen-hats-schon-erwischt.html\" target=\"_blank\">Immer mehr Unternehmen sind mit Angriffen konfrontiert<\/a> \u2013 von Phishing-Kampagnen bis hin zu Ransomware-Attacken. Zudem verlangen Gesetzgeber mit Vorschriften wie NIS-2 ein hohes Ma\u00df an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Authentifizierung. Herk\u00f6mmliche Methoden wie Passw\u00f6rter oder SMS-TANs sind den steigenden Anforderungen kaum mehr gewachsen. Eine \u00a0Alternative: die Public Key Infrastructure (PKI).<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Passwortfreie Sicherheit statt MFA-L\u00fccken<\/strong><\/h2>\n<p>Wer sensible Systeme und Daten zuverl\u00e4ssig sch\u00fctzen will, muss sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff erhalten \u2013 und zwar ohne die bekannten Schw\u00e4chen von Passw\u00f6rtern. Selbst komplexe Passw\u00f6rter lassen sich durch Phishing oder Brute-Force-Angriffe kompromittieren. Auch viele g\u00e4ngige Zwei-Faktor-Methoden \u2013 etwa SMS-Codes \u2013 sind angreifbar.<\/p>\n<p>Lesetipp: <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3491889\/multi-faktor-authentifizierung-die-grosten-lucken-im-mfa-schutz.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3491889\/multi-faktor-authentifizierung-die-grosten-lucken-im-mfa-schutz.html\" target=\"_blank\">Die gr\u00f6\u00dften L\u00fccken im MFA-Schutz<\/a><\/p>\n<p>PKI setzt daher auf digitale Zertifikate anstelle von Passw\u00f6rtern. Diese Zertifikate funktionieren wie digitale Ausweise: Statt sich mit einem Passwort zu authentifizieren, weisen sich Nutzer \u00fcber ein g\u00fcltiges Zertifikat aus. Beim Zugriff auf Systeme oder Daten pr\u00fcft das System automatisch, ob das Zertifikat authentisch und g\u00fcltig ist \u2013 die Passwortabfrage entf\u00e4llt. Das erh\u00f6ht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit.<\/p>\n<p>Lesetipp: <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3492200\/authentifizierungslosungen-10-passwordless-optionen-fur-unternehmen.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3492200\/authentifizierungslosungen-10-passwordless-optionen-fur-unternehmen.html\" target=\"_blank\">10 Passwordless-Optionen f\u00fcr Unternehmen<\/a><\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das PKI-Prinzip<\/strong><\/h2>\n<p>Die technische Grundlage bildet asymmetrische Kryptografie. Dabei entsteht ein kryptografisches Schl\u00fcsselpaar: ein geheimer privater Schl\u00fcssel und ein \u00f6ffentlicher Schl\u00fcssel. Der private Schl\u00fcssel verbleibt sicher gespeichert beim Nutzer \u2013 etwa auf einer Smartcard oder in einem Token \u2013 und wird niemals \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel als Pendant wird einmalig von einer Certificate Authority (CA) zertifiziert. So entsteht eine vertrauensw\u00fcrdige Kette, auf deren Basis eine nachvollziehbare und manipulationssichere Authentifizierung m\u00f6glich ist. Denn der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel dient sp\u00e4ter dazu, die Identit\u00e4t des Nutzers oder Ger\u00e4ts zu best\u00e4tigen. Damit ist gew\u00e4hrleistet, dass nur autorisierte Nutzer und Ger\u00e4te auf gesch\u00fctzte Systeme zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorteile der zertifikatsbasierten Authentifizierung<\/strong><\/h2>\n<p>Da es keine Passw\u00f6rter gibt, lassen sich diese auch nicht vergessen, stehlen oder manipulieren. Dar\u00fcber hinaus arbeiten Mitarbeitende schneller und sicherer, da aufwendige Authentifizierungsprozesse entfallen. Auch die IT-Abteilungen profitieren von weniger Support-Anfragen und Passwort-Resets \u2013 folglich k\u00f6nnen sie sich auf wesentlichere Aufgaben konzentrieren. Das steigert nicht nur die Zufriedenheit, sondern spart auch Ressourcen. Nicht zuletzt erf\u00fcllt PKI Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandards \u2013 sogar \u00fcber die aktuell \u00fcblichen Vorgaben f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3492630\/identitats-und-zugriffsmanagement-das-sind-die-unterschiede-zwischen-iam-iga-und-pam.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3492630\/identitats-und-zugriffsmanagement-das-sind-die-unterschiede-zwischen-iam-iga-und-pam.html\" target=\"_blank\">Zugriffskontrollen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3494675\/sichere-authentifizierung-5-tipps-fur-einen-sicheren-anmeldeprozess.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3494675\/sichere-authentifizierung-5-tipps-fur-einen-sicheren-anmeldeprozess.html\" target=\"_blank\">Authentifizierung<\/a> hinaus. Dies sorgt auch in Zukunft daf\u00fcr, dass Organisation auf der sicheren Seite bleiben.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einstieg in PKI: Was ist zu tun?<\/strong><\/h2>\n<p>Doch wie gelingt die Umstellung? Zun\u00e4chst sollten Unternehmen eine Bestandsaufnahme ihrer aktuellen Authentifizierungsverfahren durchf\u00fchren und pr\u00fcfen, in welchen Bereichen digitale Zertifikate zum Einsatz kommen k\u00f6nnten \u2013 etwa beim Zugriff auf interne Systeme, bei VPN-Verbindungen und\/oder beim E-Mail-Versand. Danach gilt es, Anforderungen zu definieren:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>F\u00fcr welche Nutzergruppen ist die Authentifizierung relevant?<\/li>\n<li>Welche Infrastruktur ist vorhanden oder muss aufgebaut werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je nach Ausgangslage bietet sich ein gestaffeltes Rollout an \u2013 beispielsweise mit einem Pilotprojekt in einer besonders sicherheitsrelevanten Abteilung. So lassen sich auch etwaige Herausforderungen schnell erkennen und meistern.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verwaltungsaufwand senken mit Lifecycle-Management<\/strong><\/h2>\n<p>Eine h\u00e4ufige H\u00fcrde bei der Einf\u00fchrung von PKI ist der vermeintlich hohe Verwaltungsaufwand. Gerade in gr\u00f6\u00dferen Organisationen ist es erforderlich, Zertifikate laufend auszustellen, zu verl\u00e4ngern oder zu sperren \u2013 etwa beim Ein- und Austritt von Mitarbeitenden. Ohne passende Prozesse entsteht hier schnell ein Sicherheitsrisiko. Lifecycle-Management-L\u00f6sungen automatisieren diese Aufgaben und entlasten die IT-Abteilung. Sie sorgen daf\u00fcr, dass Zertifikate stets aktuell sind und ehemalige Mitarbeitende keine Zugriffsm\u00f6glichkeiten behalten.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Self-Service-Funktionen erh\u00f6hen die Akzeptanz<\/strong><\/h2>\n<p>Nutzerfreundlichkeit ist nicht weniger entscheidend als Rechtskonformit\u00e4t: Auch ohne Passw\u00f6rter kann es passieren, dass Nutzer sich aussperren, PINs vergessen und Tokens verlieren oder auch eine Smartcard mal defekt ist. Moderne PKI-L\u00f6sungen bieten deshalb Self-Service-Portale, \u00fcber die Nutzer selbst neue Zertifikate anfordern oder PINs zur\u00fccksetzen k\u00f6nnen \u2013 ganz ohne Helpdesk-Ticket. Das spart Ressourcen und erh\u00f6ht gleichzeitig die Zufriedenheit.\u00a0<\/p>\n<p>Zudem sorgt ein mehrstufiges Sicherheitskonzept f\u00fcr Schutz vor unbefugtem Eingreifen in diesem Prozess. So ist der Self-Service nur nach einer starken Vor-Authentifizierung zug\u00e4nglich \u2013 etwa \u00fcber ein bestehendes, g\u00fcltiges Zertifikat, ein Hardware-Token oder \u00fcber eine tempor\u00e4r freigegebene Identit\u00e4t durch den Helpdesk. Au\u00dferdem lassen sich alle Schritte des Self-Service nachvollziehbar protokollieren und mit Rollen- und Rechtemodellen absichern. So bleibt der Prozess benutzerfreundlich, ohne zur Sicherheitsl\u00fccke zu werden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zukunftssicher dank Kryptoagilit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n<p>Cyberbedrohungen entwickeln sich st\u00e4ndig weiter. Damit Unternehmen nicht regelm\u00e4\u00dfig ihre Sicherheitsarchitektur neu aufsetzen m\u00fcssen, sollten PKI-L\u00f6sungen kryptoagil sein. Das hei\u00dft: Sie k\u00f6nnen neue kryptografische Verfahren flexibel integrieren und Zertifikate automatisch aktualisieren. So bleibt die L\u00f6sung langfristig zuverl\u00e4ssig und investitionssicher. (jm)<\/p>\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\">\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zertifikatsbasierte Authentifizierung mit PKI erfolgt via physischen Token statt Passwort. Momentum studio \u2013 shutterstock.com Die Bedrohungslage im Cyberraum versch\u00e4rft sich stetig. Immer mehr Unternehmen sind mit Angriffen konfrontiert \u2013 von Phishing-Kampagnen bis hin zu Ransomware-Attacken. Zudem verlangen Gesetzgeber mit Vorschriften wie NIS-2 ein hohes Ma\u00df an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Authentifizierung. 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